SG Sinzig/Ehlingen überzeugt im Derby der Tabellennachbarn

Einen deutlichen 9:1-Heimsieg feierte die SG Sinzig/Ehlingen am Samstagabend gegen die SF Nistertal 07. Im Duell der Tabellennachbarn, bei dem die Gäste vor der Partie noch einen Platz vor den Gastgebern rangierten, setzte die SG damit ein klares Zeichen im Kampf um einen sicheren Mittelfeldplatz und vergrößerte den Abstand zu den Abstiegsrängen. 

 

Bereits in den Doppeln legte Sinzig/Ehlingen den Grundstein zum Erfolg. Jonas Sonntag/Marcel Hippchen setzten sich mit 3:1 gegen Moritz Beib/Felix Beib durch, während Nils Damke/Christian Ehlers beim 3:0 gegen Yannic Müller/Felix Binge nichts anbrennen ließen. Auch in den Einzeln blieb die SG zunächst klar tonangebend. Nils Damke bezwang Yannic Müller souverän in drei Sätzen, und Jonas Sonntag setzte sich mit 3:1 gegen Moritz Beib durch. Anschließend erhöhten Marcel Hippchen (3:0 gegen Felix Binge) und Christian Ehlers (3:0 gegen Felix Beib) auf 6:0. 

Spannend wurde es im Spitzeneinzel zwischen Damke und Moritz Beib, das Damke nach fünf umkämpften Sätzen mit 13:11 im Entscheidungssatz für sich entschied. Auch Sonntag blieb gegen Müller mit 3:1 erfolgreich, ehe Hippchen mit einem 3:1 gegen Felix Beib den neunten Punkt perfekt machte. Den Ehrenpunkt für die Gäste sicherte Felix Binge, der Ehlers im einzigen Fünfsatzspiel aus Sicht der Westerwälder knapp bezwang. 

 

Mit dem klaren 9:1-Erfolg knüpft die SG Sinzig/Ehlingen an das gute Ergebnis aus dem Hinspiel an und zeigt sich im wichtigen Duell der Tabellennachbarn in starker Form.

 

Bereits am kommenden Samstag (14. März, 19 Uhr) empfängt die SG die TTSG Torney/Engers zum nächsten Heimspiel.

SG Sinzig-Ehlingen auf Tour

 

Vergangenen Freitag besuchten über zwanzig Spieler-/innen der SG Sinzig-Ehlingen das Tischtennis-Bundesligaspiel Saarbrücken gegen Bad Königshofen.

 

Der besondere Reiz an diesem Spiel, weshalb man ursprünglich die über 200 Kilometer lange Fahrt auf sich nahm, waren die Star-Spieler des FC Saarbrücken (Tischtennis). In der Regel spielen dort Patrick Franziska (deutscher Nationalspieler und Weltranglisten zwanzigster), sowie Darko Jorgic (slovenische Nummer eins und Weltranglisten fünfzehnter) und Fan Zhendong (dreimaliger Olympiasieger und neunfacher Weltmeister – einer der besten Spieler jemals).

 

Doch leider erfuhr man nur wenige Stunden vor der Anfahrt, dass keiner der Stars spielen wird und Saarbrücken nur mit den Spielern aus der zweiten Mannschaft antreten wird. Trotz dieser enttäuschenden Neuigkeit machte man das Beste draus und genoss die Möglichkeit, ein Tischtennis Bundesligaspiel zu sehen. Immerhin waren einige Kinder und Jugendliche dabei, die diese Erfahrung noch nie gemacht hatten. Nach Ende des Spiels, welches Saarbrücken trotz Ausfall der Stars 3:1 gewann, durfte die gesamte Truppe netterweise noch ein Bild mit Saarbrückens Spielern machen.

 

Danach ging man noch zusammen essen und dann traten alle wieder die Rückfahrt an. Diese war, genau wie die Hinfahrt, von verschiedenster Musik und viel Gelächter und Gequatsche begleitet. Alles in allem war es ein sehr gelungener Ausflug, der die Vereinsinternen Freundschaften wieder einmal förderte.

Rückblick 2025

Weihnachtsgruß

Der CfT Sinzig,

sagt allen Mitgliedern, Aktiven, Freunden und Sponsoren,

danke für die tollen Erfolge, die vertrauensvolle Zusammenarbeit und die wertvolle Unterstützung.

 

Wir wünschen Euch und Euren Familien eine besinnliche Weihnachtszeit, entspannte Feiertage 

und ein gutes neues Jahr mit vielen schönen Erlebnissen.

 

Der Vorstand

Ganz selbstverständlich dabei, Ruths Platz in unserem Verein

Bild v.l.n.r.: Ruth und Tobias
Bild v.l.n.r.: Ruth und Tobias

Wenn man Ruth zum ersten Mal begegnet, fällt einem sofort ihr fröhliches Lächeln auf. Ruth, die das Down-Syndrom hat, besucht seit einigen Monaten unser Vereinstraining, und ist dort inzwischen längst ein vertrauter Teil der Gruppe. Was im ersten Moment vielleicht nach „besonderer Förderung“ klingt, zeigt sich im Alltag als etwas ganz anderes, als Normalität.

 

Ruth spielt bei uns keine Wettbewerbe, und das ist völlig in Ordnung. Denn für sie, und auch für uns, liegt der Wert des Sports ganz woanders. Im Mittelpunkt stehen nicht Punkte oder Platzierungen, sondern das gemeinsame Erleben, Ankommen, sich bewegen, dazugehören.

 

Schon nach kurzer Zeit wurde deutlich, wie selbstverständlich Ruth in die Gruppe hineinwächst. Die anderen Kinder begegnen ihr mit Offenheit und unbefangener Neugier. Sie zeigen ihr Übungen vor, erklären Regeln oder helfen, wenn ein Griff am Schläger noch ungewohnt ist. Genau dieser natürliche Umgang macht deutlich, wie gut Inklusion funktionieren kann, wenn man sie einfach zulässt, nicht als Projekt, nicht als Aufgabe, sondern als Haltung.

 

Auch für Ruth bedeutet der Sport wertvolle Erfahrungen. Sie stärkt spielerisch ihre Motorik, lernt neue Bewegungsabläufe und entwickelt ein Gefühl dafür, was sie schon selbstständig kann und wo sie noch Unterstützung braucht. Gerade der Wechsel aus kleinen Erfolgserlebnissen, neuen Herausforderungen und dem sicheren Rahmen der Gruppe hilft ihr, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten aufzubauen.

 

Genauso wichtig ist jedoch das soziale Miteinander. Ruth lacht viel, sucht den Austausch mit den anderen Kindern und freut sich sichtbar darüber, Teil der Trainingsgemeinschaft zu sein. Für unser Team ist sie damit nicht nur Teilnehmerin, sondern eine Bereicherung. Sie erinnert uns daran, was Vereinsleben ausmacht, Zusammenhalt, Rücksichtnahme und das Gefühl, dass jeder Mensch seinen Platz finden darf, unabhängig von Einschränkungen oder Leistungsfähigkeit.